Zielorientierter Prozess


FÜR MAXIMALEN UND KOSTENGÜNSTIGEN ERFOLG

Wir haben ein System entwickelt, wie wir die neun Behandlungen einer Physiotherapie Verordnung mit der höchstmöglichen Qualität am effektivsten nutzen können. Eine zielorientierte, möglichst wissenschaftlich basierte, jedoch stets fürsorgliche Therapie sind entscheidende Bestandteile unserer Philosophie.

Schritt 1 (1/9):

Erste Behandlung:

  • Immer mindestens 45 Minuten Behandlungszeit bei nur 1x Verrechnung von 7301 und 7350 Tarif
  • Patienten füllen 15 Minuten vor der ersten Behandlung neben dem Anmeldeformular, den «patientenspezifische Funktions-Skala» (PSFS) Fragebogen aus. 
    In circa fünf Minuten bewertet der Patient die Einschränkung von bis zu fünf Aktivitäten auf einer Skala 0-10 im Vergleich zu vor der Verletzung. (z.B. Treppensteigen o.Ä.) Weitere Informationen zum PSFS finden sie im unteren Teil dieser Seite. 
  • Detaillierte Anamnese, klinische Tests etc.
  • Unter anderem Abklärung der Red & Yellow Flags, Schlaf, Ernährung, Psychologische Stressfaktoren
  • Beantwortung der vier wichtigsten Fragen, die ein Patient in der ersten Sitzung an den Physiotherapeuten hat:
    1. «Was passiert mit meinem Körper?» - Diagnose
    2. «Wie lange bis es mir wieder gut geht?» - Prognose
    3.  «Was kannst du für mich tun?» - Behandlung
    4.  «Was kann ich selbst tun?» - Prävention
  • Je nach Fall, Behandlung mit passiven Techniken oder falls effektiver aktive Therapie
    • Bei z.B. traumatischen oder chirurgischen Eingriffen wird falls angemessen COMPEX Elektrostimulation empfohlen, Möglichkeit für eine Verordnung über die KVG/UVG oder finanzielle Unterstützung beim Kauf des Geräts (wissenschaftlich belegte Verbesserungen bei 6 Wochen Behandlung ab 15ten Tag Post-OP, VKB: erhöhte Kraft Knieextensoren, weniger Schmerzen sowie verbesserte Symmetrie bei Belastung der unteren Extremität)
  • Am Ende der Behandlung sollte das endgültige Ziel des Patienten deutlich sein sowie die nötigen Teilziele um dieses zu erreichen. Zusätzlich wird anfangs mindestens eine Übung erklärt, wie der Patient seine Symptomatik selbst positiv beeinflussen kann.


Schritt 2 (2/9 bis 6/9)

Behandlung zwei bis sechs:

  • Abhängig von Diagnose und Patient wird mit Hilfe von manuellen Techniken die akute Schmerzphase behandelt und Statik der Gelenke wiederhergestellt
  • Der Patient wird Schritt für Schritt an eine effiziente aktive Therapie herangeführt
  • Erstellen eines Heimprogramms mit der richtigen und realistischen Anzahl an Übungen für denjenigen Patienten.
  • Zweites Ausfüllen «PSFS Fragebogen» um subjektiven Fortschritt des Patienten zu messen

 

 

 

 



Schritt 3 (7/9 bis 9/9)

Behandlung sieben bis neun:

  • Kommunikation mit Arzt per E-Mail über Fortschritt und evtl. nötige Anpassungen für einen optimalen Verlauf, eventuelle Verlängerung oder Abschluss der Verordnung
  •  Aktive Therapie, welche eine optimale Rehabilitation mit langanhaltendem Effekt erzielt und den Patient vom Therapeuten unabhängig macht
  •  Planung des Trainings stets unterhalb der Schmerzgrenze ohne negative Nachwirkungen auf Symptomatik am Folgetag
  • Anpassung und Kontrolle Heimprogramm
  • Möglichkeit für MTT in der Halle 41 (inkl. Sauna, Dampfbad) mit regelmässigen Kontrollterminen und periodisierter Anpassung für alle Phasen der Rehabilitation bis zur Rückkehr zum Sport


Information PFPS (Patient Specific Functional Scale)

  • PFPS ist ein wichtiger Qualitätsmanagement Prozess. Er fördert die Effizienz und Qualität der Therapie nachweislich. 
  • In Physiotherapie führenden Ländern wie Australien und Neuseeland ist diese objektive Qualitätsmessung teilweise verpflichtend von den Krankenkassen um weitere Sitzungen zu rechtfertigen
  •  Die PSFS ist eine Patienten spezifische Messung für funktionelle Veränderungen mit Fokus auf Patienten mit muskuloskelettalen Beschwerden (1,2).
  • Die PSFS wurde für Kliniker als valides und zuverlässiges Instrument zur Einschätzung der funktionellen Fähigkeiten empfohlen. 3,4,5

 

 

 

Quellenverweise zu den Studien über PFPS

1.       Horn KK, Jennings S, Richardson G, Van Vliet D, Hefford C, Abbott JH. The patient-specific functional scale: psychometrics, clinimetrics, and application as a clinical outcome measure. journal of orthopaedic & sports physical therapy. 2012 Jan;42(1):30-D17.

2.      Jump up Abbott JH, Schmitt J. Minimum important differences for the patient-specific functional scale, 4 region-specific outcome measures, and the numeric pain rating scale. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy. 2014 Aug;44(8):560-4.

3.       Stratford P, Gill C, Westaway M, Binkley J. Assessing disability and change on individual patients: a report of a patient specific measure. Physiotherapy canada. 1995 Oct;47(4):258-63.

4.       Hefford C, Abbott JH, Arnold R, Baxter GD. The patient-specific functional scale: validity, reliability, and responsiveness in patients with upper extremity musculoskeletal problems. journal of orthopaedic & sports physical therapy. 2012 Feb;42(2):56-65.

 

5.       Maughan EF, Lewis JS. Outcome measures in chronic low back pain. European Spine Journal. 2010 Sep 1;19(9):1484-94.

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